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BGH stärkt Rechte des Vermieters beim Schallschutz

Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 07.07.2010 (VIII ZR 85/09) entschieden, dass ein Mieter ohne besondere vertragliche Regelung nicht erwarten kann, dass seine Wohnung einen Schallschutz aufweist, der über die Einhaltung der zur Zeit der Errichtung des Gebäudes geltenden DIN-Vorschriften hinausgeht.

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Wohneigentum
Vorfälligkeit des Wohngeldes bei Zahlungssäumnis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Donnerstag, 30. Oktober 2003
Eine Regelung, die für den gesamten Wirtschaftsplan die sofortige Fälligkeit der gesamten Jahresbeiträge vorsieht und den Wohnungseigentümern in Verbindung mit einer Verfallklausel die Zahlung in monatlichen Raten nachlässt, entspricht im Grundsatz ordnungsgemäßer Verwaltung. Dieses entspricht insbesondere dem Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer an einer fortlaufenden Deckung des Finanzbedarfs der Gemeinschaft. (BGH, Beschluss vom 02.10.2003, NJW 2003, 3550)
 
Abberrufung des Verwalters PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Samstag, 30. August 2003
Auf angebliche Unkorrektheiten des Verwalters bei der Versammlungsleitung (z.B. unzureichende Prüfung von Vollmachten),in der später seine Wiederberufung erfolgte, kann ein nachträgliches Verlangen auf Abberufung aus wichtigem Grund nicht mehr gestützt werden, wenn die Wiederwahl des Verwalters in Kenntnis dieser Umstände erfolgte und der Wahlbeschluss nicht rechtzeitig angefochten wurde. (OLG Köln, Beschluss vom 22.11.2002, ZMR, 703)
 
Verspätete Zusendung des Protokolls durch den Verwalter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Samstag, 30. August 2003
Eine verspätete Versendung von Protokollen der Eigentümerversammlungkann dem Verwalter nicht angelastet werden, wenn sie auf fehlender Mitwirkung des Beirats beruht. (LG Bonn, Beschluss vom 14.02.2003, ZMR 2003, 610)
 
Verwaltungsbeirat und Abschluss des Verwaltervertrages PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Samstag, 30. August 2003
Die allgemeine Übertragung des Abschlusses des Verwaltervertrages auf den Verwaltungsbeirat,ohne dass diesem abgesehen von der Laufzeit Vorgaben zu den wesentlichen Bestandteilen des Vertrages gemacht werden, kann den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung widersprechen. Wird allerdings ein derartiger Beschluss nicht angefochten, so ist ein auf dieser Grundlage abgeschlossener Verwaltervertrag wirksam. (OLG Köln, Beschluss vom 20.10.2002, ZMR 2003, 604)
 
Höhe der Sonderumlage bei Zahlungsunfähigkeit eines Eigentümers PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Samstag, 30. August 2003
Bei Zahlungsunfähigkeit eines Mehrheitseigentümers hat die Wohnungseigentümergemeinschaft die Wahl,ob Sie bei einer Sonderumlage zur Herstellung der Liquidität nur den Fehlbetrag in Höhe der offenen Rechnungen umlegt oder eine Erhöhung in Hinblick darauf vornimmt, dass der Mehrheitseigentümer mit Sicherheit weiterhin mit seinen Beiträgen ausfallen wird. (KG, Beschluss vom 26.03.2003, ZMR 2003, 603)
 
Verwalterentlastung bei unvollständiger Jahresabrechnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Mittwoch, 30. Juli 2003
Selbst das Fehlen einer Vermögensübersicht rechtfertigt nicht die Ungültigerklärung einer Jahresabrechnung; eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Abrechnung ist ausreichend. Bei unbegründeten Vorwürfen gegen die Jahresabrechnung entspricht die Entlastung ordnungsmäßiger Verwaltung. (OLG Frankfurt/M., Beschluss vom 07.04.2003, ZMR 2003, 594)
 
Anspruch auf Änderung der Teilungserklärung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Mittwoch, 30. Juli 2003
Ein Anspruch auf Änderung einer in der Teilungserklärung für ein Teileigentum als „Büroräume“ festgelegten Nutzungsbestimmung kann gegeben sein,wenn eine reale Möglichkeit, das Teileigentum entsprechend zu nutzen oder zu verwerten nicht bestand und die Nutzung als Wohnraum die übrigen Wohnungseigentümer nicht mehr beeinträchtigt als eine Nutzung als Büroräume. (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24.01.2003, ZMR 2003, 593)
 
Keine Beinträchtigung durch Nutzungsänderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Freitag, 30. Mai 2003
Die Nutzung zu Wohnzwecken einer als Gewerbeobjekt in der Teilungserklärung ausgewiesenen Sondereigentumseinheit führt bei einer aus 28 Einheiten bestehenden WEG typischerweise nicht zu einer erhöhten Beeinträchtigung der Miteigentümer, die Eigentümer von Wohnungseigentumseinheiten sind. (OLG Köln, Beschluss vom 27.12.2002, 16 Wx 233/02, AnwaltInfo MietR 2003, 20)
 
Verfallklausel bei Verzug mit Hausgeldraten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Mittwoch, 30. April 2003
Der Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung, wonach ein Wohnungseigentümer, der mit zwei Hausgeldraten in Verzug gerät, den gesamten Jahresbetrag sofort zu zahlen hat, ist nichtig. (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 04.06.2002, 3 W 46/02, ZMR 2003, 136)
 
Delegation von Beschlusskompetenz einer Eigentümergemeinschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Höhner   
Freitag, 28. Februar 2003
Die Übertragung der Entscheidungskompetenz der WEG über die Frage der Erneuerung/Reparatur der zentralen Heizungs- und Warmwasseranlage auf einen aus zwei Wohnungseigentümern bestehenden „Arbeitskreis“ tangiert die Organisationsstrukturen der Gemeinschaft und kann daher nicht mit Stimmenmehrheit wirksam beschlossen werden. (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.08.2002, 3 Wx 213/02, ZMR 2003, 126)
 
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